Beschreibung
Das mittlere Glied zwischen Gerüst und Bauwerk
Eine Gerüstverankerung ist eine Kette aus drei Teilen. Der Gerüsthalter fasst am Gerüst an, das Befestigungsmittel sitzt in der Wand, und die Verankerungskräfte müssen durch beides hindurch in einen ausreichend tragfähigen Verankerungsgrund gelangen. Diese Schraube ist das Stück dazwischen. Das Gewinde geht in einen eigens dafür bestimmten Gerüstdübel, das Auge nimmt den Halter auf. Gedacht ist das für die vorübergehende Befestigung eines Gerüstes.
Einmal eingedreht, und damit verbraucht
Eine solche Schraube darf ein einziges Mal in einen Gerüstdübel gedreht werden. Diese Vorgabe wirkt schon auf die Bestellmenge: Jeder Verankerungspunkt eines Auf- und Abbaus verlangt sein eigenes Stück. Dass eine wieder ausgedrehte Schraube ein zweites Mal hält, ist damit nicht gesagt, und ebenso wenig, dass ein benutzter Dübel eine neue Schraube hält.
Fünf Maße, drei davon im Namen
- Kurzbezeichnung: Zusammengesetzt ist sie aus Drahtdurchmesser, Augendurchmesser und Nennlänge. Zwei weitere Felder kommen hinzu, die im Namen nicht auftauchen.
- Länge über alles und Gewinde: Die Gesamtlänge liegt in dieser Reihe 40 bis 50 mm über der Nennlänge, das Gewinde misst zwischen 45 und 65 mm. Wie weit eine Ausführung in die Wand reicht, hängt daran und am Dübel.
- Geschweißtes Auge: Zur Fügestelle steht nur dieses eine Wort. Nahtform, Nahtgüte und Belastbarkeit der Naht sind damit nicht beschrieben.
Häufige Fragen
Wer weist nach, dass die Verankerung trägt?
Der Nachweis gehört zum Gerüst, nicht zur Schraube. Gefordert ist er für die Tragfähigkeit des Befestigungsmittels und geführt über eine Bauartzulassung, eine statische Berechnung oder Probebelastungen an der Verwendungsstelle. Entfallen darf er, wenn eine zur Prüfung befähigte Person die Regelausführung als ausreichend beurteilt und die erforderliche Verankerungskraft 1,5 kN nicht übersteigt, bei Stahlbeton als Verankerungsgrund 6,0 kN. Für diese Reihe wird keine zulässige Last genannt; im Verankerungsprotokoll steht neben dem Dübeltyp aber auch der Schraubentyp.
Taugt das Auge als Anschlagpunkt gegen Absturz?
Anschlagpunkte legt der Unternehmer fest; ausgewiesen werden sie in der Aufbau- und Verwendungsanleitung des Gerüstherstellers und in der Gebrauchsanleitung der Schutzausrüstung. Ist dort keiner ausgewiesen, muss er für den Einzelfall festgelegt und nachgewiesen werden. Das Auge dieser Schrauben ist allein als Bauteil einer Verankerung beschrieben.
Und wenn die Fassade eine Bekleidung trägt?
Bei Bekleidungen aus nicht tragfähigem Material liegt der tragfähige Untergrund meist zu weit hinten, sodass die üblichen Verankerungselemente dort nicht greifen, die kurze Ringösenschraube eingeschlossen. Vorgesehen sind dort vorgefertigte Sondergerüstanker oder Daueranker. Aus einer größeren Nennlänge dieser Reihe folgt dafür keine Eignung.
Produktdetails
Produktidentifikation
| Artikelnummer | 23988012078 |
|---|---|
| EAN / GTIN | 4009146368643 |
| Produkttyp | Gerüstschrauben |
Bestimmungsgemäße Verwendung
Sicherheits- und Gebrauchshinweise
| Hersteller | SWG Schraubenwerk Gaisbach GmbH |
|---|---|
| Straße und Nummer | Am Bahnhof 50 |
| PLZ | 74638 |
| Ort | Waldenburg |
| Land | Deutschland |
| Elektronischer Kontakt | info@swg.de |
Material / Zusammensetzung
| Material | Stahl, verzinkt |
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