Porenbetondübel, Polyamid, Länge 50 mm

SWG

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Sonderpreis€18,43

Beschreibung

Halt im weichen Stein

Porenbeton ist leicht und lässt sich gut bearbeiten, und ein Bohrer kommt darin zügig voran. Gerade das macht die Verankerung heikel: Nicht jeder Dübel eignet sich für diesen Baustoff, und mit einer unpassenden Verankerung kann beim Bohren das Loch ausbrechen. Dieser Dübel aus Polyamid ist auf Porenbeton und auf Vollgipsplatten geführt. Als Aufgaben genannt sind Elektroinstallationen, Beleuchtungen, Bilder und leichte Regale; hinein kommt eine Holz- oder Spanplattenschraube.

Senkrecht bohren, Bohrmehl heraus, behutsam setzen

Das Loch entsteht senkrecht zur Fläche, wobei eine Abweichung bis 5° zulässig bleibt. Für Bohrlöcher einer Dübelverankerung sind Hartmetall-Hammerbohrer nach den geltenden Normen vorgesehen, soweit ein Verwendbarkeitsnachweis nichts anderes bestimmt. Vor dem Setzen gehört das Bohrmehl aus dem Loch heraus. Beim Einbringen zählt dann Behutsamkeit mehr als Kraft, denn ein geknickter oder gerissener Kunststoffkörper hält nichts mehr. Zeigt der Untergrund rund um die vorgesehene Stelle Risse, Abplatzungen oder Hohlräume, sind Bauleitung oder Tragwerksplanung zu fragen, bevor gebohrt wird.

Antrieb, Randabstand, Schraubenfenster

  • Innensechskant: Der Antrieb ist als Innensechskant ausgeführt. Der Dübel wird also gedreht und nicht eingeschlagen.
  • Nahezu spreizdruckfrei: So ist die Verankerung beschrieben, und daraus sind geringe mögliche Randabstände abgeleitet. Ein Zahlenwert steht dahinter nicht. Welcher Abstand zum Bauteilrand einzuhalten ist, wird im Einzelfall festgelegt, und in eine Bauteilfuge gehört kein Dübel.
  • Schraubenfenster je Ausführung: Zu jeder Ausführung sind ein kleinster und ein größter geeigneter Schraubendurchmesser geführt. Die Schraube muss in dieses Fenster fallen.
  • Nicht der Anker aus Stahl: Unter dem ähnlich klingenden Namen Porenbetonanker führt die Bauaufsicht ein anderes Erzeugnis, nämlich ein Stahlteil aus Innengewindehülse, Konusbolzen und Spreizhülse, das mit einem Setzwerkzeug angezogen wird. Dessen Eigenschaften gelten für diesen Kunststoffdübel nicht.

Häufige Fragen

Woran erkennst Du, dass der Dübel sitzt?

Ordnungsgemäß gesetzt ist ein Kunststoffdübel erst, wenn die Schraube ganz eingedreht ist und sich danach weder die Hülse mitdrehen noch die Schraube leicht weiterdrehen lässt. Dreht eines von beidem mit, hält die Verbindung im Baustoff nicht so, wie sie soll. Ein Wert für Tragfähigkeit, Auszugskraft oder zulässige Last gehört zu dieser Ausführung nicht und wird nicht zugesagt.

Wo scheidet dieser Dübel aus?

Er trägt weder eine tragende noch eine sicherheitsrelevante Befestigung. Geländer, Fassaden- und Dachkonstruktionen sowie Lasten über Kopf verlangen einen Dübel mit Verwendbarkeitsnachweis, und Kunststoffdübel sind bauaufsichtlich auf nichttragende Konstruktionen bezogen. Genannt sind hier allein Porenbeton und Vollgipsplatten; für Beton, für Voll- und Lochsteinmauerwerk, für Gipskarton und für Dämmstoffe steht diese Ausführung nicht ein.

Produktdetails

Produktidentifikation

Artikelnummer 907045050
EAN / GTIN 4009155739830
Produkttyp Porenbetondübel

Material / Zusammensetzung

Material Polyamid (PA)

Technische Daten

Antrieb: Innensechskant
Bohrlochdurchmesser: 10 mm
Bohrlochtiefe: 60 mm
Verankerungsgrund: Porenbeton, Vollgipsplatten
Verbindungsmittel: Holz- oder Spanplattenschraube
Geeignet für Schraubendurchmesser: 4,0 mm bis 4,5 mm bei Größe 4 × 50; 5,0 mm bis 6,0 mm bei Größe 6 × 50

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