Beschreibung
Die Ringmutter nach DIN 582 trägt über einem metrischen Innengewinde ein geschlossenes Auge und wird auf ein vorhandenes Gegengewinde geschraubt. Sie ist geschmiedet, besteht aus Einsatzstahl 1.1141 (C15E) und ist verzinkt. Die Ausführung richtet sich nach der Gewindegröße von M6 bis M16.
Ein Auge für Bauteile, die transportiert werden
Ringmuttern dieser Norm dienen vorwiegend als Lastaufnahmemittel und bleiben dauerhaft an dem Bauteil, das bewegt werden soll, etwa an Motoren, Schaltschränken oder Getrieben. Üblich ist das im Maschinen- und Schaltschrankbau und in der Instandhaltung.
Ganz aufgeschraubt und eben aufliegend
- Sitz: Die Ringmutter wird ganz aufgeschraubt und liegt mit der ganzen Fläche eben auf. Das Gegengewinde muss ausreichend lang und das Teil mit dem Gegengewinde fest genug sein.
- Scheibe: Stellt eine Schraube das Gegengewinde, gehört unter deren Kopf eine Scheibe.
- Kontrolle: Vor dem Gebrauch werden fester Sitz und sichtbare Schäden angesehen, vor allem Korrosion und Verformung. Eine verformte Ringmutter wird nicht weiterverwendet.
- Keine Farbe: Von einer nachträglichen farbigen Kennzeichnung wird abgeraten, besonders in Rot, damit keine Verwechslung mit hochfesten Anschlagpunkten entsteht.
Das gewünschte Gewinde bestimmt die Größe
Maßgeblich ist zuerst das Gegengewinde: M6, M8, M10, M12 oder M16. Das Auge muss zum eingehängten Anschlagmittel passen. Wird dieselbe Ringmutter wechselnd an verschiedenen Gegenständen benutzt, ist ein Gegengewinde mit der nächstgrößeren Gewindegröße vorzusehen.
Häufige Fragen
In welche Richtung darf die Ringmutter belastet werden?
In Richtung der Gewindeachse. Seitlicher Zug ist unzulässig; schräger Zug ist nur bis höchstens 45° Neigung vorgesehen.
Welche Last darf an die Ringmutter?
Maßgeblich ist allein ein gekennzeichneter Tragfähigkeitswert; fehlt er, darf das Teil nicht zum Heben benutzt werden. Zu diesem Artikel liegt keine Tragfähigkeitsangabe vor, und aus Gewindegröße oder Augendurchmesser lässt sie sich nicht errechnen.
Wofür ist die Ringmutter nicht gedacht?
Nicht zum Sichern von Personen und nicht zum Zurren von Ladung. Dafür gibt es eigens vorgesehene Anschlagpunkte und Zurrmittel. Auch eine gewöhnliche Mutter oder eine Öse zum Eindrehen in Holz oder Mauerwerk ersetzt sie nicht, denn sie braucht immer ein Gegengewinde.
Ringmutter oder Ringschraube nach DIN 580?
Das hängt vom vorhandenen Gewinde ab. Die Ringmutter wird auf ein Außengewinde geschraubt, etwa auf einen Gewindebolzen; sitzt im Bauteil ein Innengewinde, kommt eine Ringschraube nach DIN 580 in Frage.
Produktdetails
Produktidentifikation
| Artikelnummer | 39590616 |
|---|---|
| EAN / GTIN | 4009146490672 |
| Produkttyp | Ringmuttern |
Bestimmungsgemäße Verwendung
Sicherheits- und Gebrauchshinweise
| Hersteller | SWG Schraubenwerk Gaisbach GmbH |
|---|---|
| Straße und Nummer | Am Bahnhof 50 |
| PLZ | 74638 |
| Ort | Waldenburg |
| Land | Deutschland |
| Elektronischer Kontakt | info@swg.de |
Material / Zusammensetzung
| Material | Grundwerkstoff: Einsatzstahl 1.1141 (C15E); Oberfläche: verzinkt |
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