Beschreibung
Der Schieferstift aus Kupfer ist ein Breitkopfstift: ein Nagel mit 2,8 mm Schaft, 35 mm Länge und einem flachen Kopf von höchstens 9 mm Durchmesser. Er ist für Befestigungen in weichen Werkstoffen wie Dachpappe, Presspappe, Kunststoff- und Gipsplatten gedacht, bei denen ein breit aufliegender Kopf den Nagel halten soll. Der Nagel besteht aus Kupfer, und das entscheidet über die Paarung mit den Metallen in seiner Umgebung.
Der breite Kopf hält weiche Bahnen und Platten
Bei weichem Material gibt der Untergrund unter einem kleinen Nagelkopf nach, und der Nagel kann durch das Material gezogen werden. Der Kopf liegt breit auf und soll verhindern, dass der Nagel durchrutscht.
- Kopf bis 9 mm: breite Auflage auf Dachpappe, Presspappe oder Platten.
- Werkstoff Kupfer: bei Kupferbauteilen sitzt ein Nagel aus demselben Metall. Andere Metalle gefährden das Kupfer selbst nicht, eine falsch gewählte Paarung kann aber das andere Metall angreifen.
Wo Breitkopfstifte aus Kupfer verarbeitet werden
Typische Anwender der Bauart sind Dachdecker, die Dachpappe oder Presspappe befestigen, und Trockenbauer bei Gipsdielen und Gipsplatten. Der Nagel wird durch das weiche Material geschlagen, der Kopf bleibt auf der Oberfläche liegen. Schieferstift ist der Name, unter dem diese Bauart am Schiefer geläufig ist. Der Normtitel führt sie zugleich als Rohr-, Dachpapp- und Gipsdielenstift unter dem Oberbegriff Breitkopfstift.
Wann ein anderes Befestigungsmittel gefragt ist
Verlangt ein Dach- oder Fassadenaufbau in seinen Unterlagen ein bestimmtes Befestigungsmittel, gilt diese Vorgabe, auch wenn ein anderer Nagel ähnliche Maße hat. Liegt der Nagel oberhalb von Zink oder verzinktem Stahl, ist ein Stift aus Kupfer nicht das Richtige und ein Nagel aus anderem Werkstoff gefragt.
Häufige Fragen
Darf der Stift oberhalb von Zink oder verzinktem Stahl sitzen?
Nein, Kupfer gehört nicht oberhalb davon, weil ablaufendes Regenwasser Kupferionen mitnimmt und das Zink darunter rasch angreift. Umgekehrt gilt Zink über Kupfer als unbedenklich, solange sich beide Metalle an keiner Stelle berühren.
Kann der Stift für eine Schieferdeckung verwendet werden?
Der Name stammt von der Schieferbefestigung, ob dieser Stift für Ihre Deckung vorgesehen ist, ist aber nicht angegeben. Welches Befestigungsmittel verlangt ist, steht in den Verlegeunterlagen des Schiefers oder des Dachaufbaus; im Zweifel hilft eine Rückfrage beim Hersteller des Deckstoffs.
Was bedeutet die Angabe DIN 1160 heute?
DIN 1160 ist eine Norm von 1973 für Breitkopfstifte und inzwischen zurückgezogen; ersetzt wurde sie durch DIN EN 10230-1. Diese behandelt Nägel aus Stahldraht, der Stift hier ist aus Kupfer. Ist für einen Auftrag eine Norm gefordert, lohnt vorher die Rückfrage beim Auftraggeber.
Produktdetails
Produktidentifikation
| Artikelnummer | 9798293516 |
|---|---|
| EAN / GTIN | 4009146426572 |
| Produkttyp | Schieferstifte |
Bestimmungsgemäße Verwendung
Sicherheits- und Gebrauchshinweise
| Hersteller | SWG Schraubenwerk Gaisbach GmbH |
|---|---|
| Straße und Nummer | Am Bahnhof 50 |
| PLZ | 74638 |
| Ort | Waldenburg |
| Land | Deutschland |
| Elektronischer Kontakt | info@swg.de |
Material / Zusammensetzung
| Material | Kupfer |
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