Beschreibung
Schieferstifte sind Breitkopfstifte aus feuerverzinktem Stahl, mit denen weiche Werkstoffe befestigt werden. Der große flache Kopf liegt flächig auf dem Material auf. Er misst je nach Schaftdurchmesser bis zu 8, 10 oder 11 mm, die Stifte sind 30 oder 35 mm lang.
Ein breiter Kopf, der nicht durch das Material zieht
Weiche Werkstoffe geben einem schmalen Nagelkopf wenig Widerstand, er zieht sich durch das Material. Der große flache Kopf dieser Stifte verhindert das Durchziehen und bietet eine große Auflagefläche mit festem Halt auf dem befestigten Material.
Dachdecker, Trockenbauer und Heimwerker nutzen Breitkopfstifte für weiche Werkstoffe
Als Einsatzfeld dieser Bauart gelten Dachpappe, Presspappe, Kunststoffplatten und Gipsplatten. Die Norm DIN 1160 benennt solche Stifte als Rohr-, Dachpapp-, Schiefer- und Gipsdielenstifte, deshalb laufen sie im Handel unter mehreren Namen.
- Dachdecker befestigen damit Dachpappe.
- Trockenbauer setzen sie bei Gipsplatten ein.
- Hausmeisterei und Heimwerker greifen bei Pappe und Kunststoffplatten dazu, wenn eine breite Auflage gebraucht wird.
Woran sich die passende Ausführung erkennt
- Kopfdurchmesser: Er wächst mit dem Schaft, als Höchstmaß 8 mm bei 2,2 mm Schaftdurchmesser, 10 mm bei 2,5 mm und 11 mm bei 2,8 mm. Ein größerer Kopf deckt mehr Fläche ab, lässt aber auch mehr von der Befestigung sichtbar.
- Länge: Der Stift muss den Deckstoff durchdringen und im Untergrund Halt finden. Ob 30 oder 35 mm passen, hängt von der Schichtdicke vor Ort ab.
- Werkstoff: Stahl mit einer Zinkschicht aus der Feuerverzinkung. Direkter Kontakt mit Kupfer ist zu vermeiden.
Häufige Fragen
Was ist neben Kupfer zu beachten?
Zink und Kupfer sollten sich nicht unmittelbar berühren. Kupferteile über Zink oder verzinktem Stahl gelten als zu vermeiden, weil herablaufendes Regenwasser Kupferionen mitführt, die das Zink angreifen. Für Kupferdeckungen gibt es Schieferstifte aus Kupfer im Shop, andernfalls wird üblicherweise eine Trennlage zwischen die Metalle gelegt.
Lässt sich der Stift mit einem Nagelgerät verarbeiten?
Nein, Breitkopfstifte nach DIN 1160 sind für die Handverarbeitung gedacht und gelten als nicht geeignet für maschinelle Verarbeitung. Für Nagelgeräte kommen Nägel in Betracht, die der Gerätehersteller dafür vorsieht.
Ist DIN 1160 noch gültig?
Die Norm von 1973 ist zurückgezogen. Als ersetzendes Dokument ist DIN EN 10230-1 für lose Nägel aus Stahldraht benannt. Die alte Bezeichnung bleibt im Handel gebräuchlich und hilft beim Suchen und Zuordnen.
Produktdetails
Produktidentifikation
| Artikelnummer | 9798223070 |
|---|---|
| EAN / GTIN | 4009155651484 |
| Produkttyp | Schieferstifte |
Bestimmungsgemäße Verwendung
Sicherheits- und Gebrauchshinweise
| Hersteller | SWG Schraubenwerk Gaisbach GmbH |
|---|---|
| Straße und Nummer | Am Bahnhof 50 |
| PLZ | 74638 |
| Ort | Waldenburg |
| Land | Deutschland |
| Elektronischer Kontakt | info@swg.de |
Material / Zusammensetzung
| Material | Stahl, feuerverzinkt |
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