Beschreibung
Was auf dem Brett steht, landet in der Wand
Der waagerechte Schenkel nimmt die Ablage auf, der senkrechte gibt weiter, was darauf liegt. Kräfte an einer Befestigung sind durch Größe, Richtung und Angriffspunkt gekennzeichnet, und der Angriffspunkt zählt hier besonders: Je weiter außen auf der Ausladung etwas steht, desto stärker wirkt es als Biegemoment auf die Verankerung. Über eine solche Ablage entscheidet deshalb nicht das Blech allein, sondern ebenso die Wand dahinter.
Der Untergrund gibt den Dübel vor
In Vollsteinen mit dichtem Gefüge, also in Vollziegeln, Klinkern und Kalksandvollsteinen, lassen sich Dübel sehr gut verankern, weil solche Steine überwiegend ohne Hohlräume bleiben und eine hohe Druckfestigkeit mitbringen. Bei porigem Gefüge wie Leichtbeton und Porenbeton sind Dübel mit langer Spreizzone oder stoffschlüssig wirkende Ausführungen vorgesehen, bei Loch- und Hohlblocksteinen solche, die die Hohlräume füllen oder überbrücken. Gipskarton und Gipsfaserplatten verlangen eine Hohlraumbefestigung, die sich unmittelbar an der Plattenrückwand verankert. Auch das Bohrverfahren richtet sich nach dem Baustoff: Drehbohren bei weichen und porösen Untergründen geringer Festigkeit, Schlagbohren an Vollbaustoffen dichten Gefüges, Hammerbohren im Beton.
Drei Punkte, die vor dem Anschrauben zählen
- Das Bohrloch: Rechtwinklig zum Untergrund gebohrt, mit einem Bohrer in brauchbarem Zustand, danach von Bohrmehl gesäubert, in vorgegebenem Durchmesser und vorgegebener Tiefe. An Platten und Tafeln hat ein Steinbohrer nichts zu suchen.
- Die Verankerungstiefe: Gemeint ist der Abstand von der Dübelspitze bis zur Oberkante des tragfähigen Verankerungsgrundes. Putz und lose Schichten zählen also nicht mit.
- Die Farbangabe Silber: Genannt ist damit das Aussehen der Oberfläche. Ob eine Ausführung ins Freie, in den Feuchtraum oder in chemisch belastete Luft gehört, folgt daraus nicht.
Häufige Fragen
Woran scheitert eine Dübelverbindung?
Vier Wege sind beschrieben: Der Dübel wird herausgezogen, der Ankergrund bricht aus, der Baugrund spaltet, oder der Stahl bricht. Als Ursachen stehen unter anderem eine zu hohe Last, eine fehlerhafte Montage, eine zu geringe Verankerungstiefe, zu geringe Bauteilabmessungen und nicht eingehaltene Rand- und Achsabstände dahinter.
Ist die Konsole ein geprüftes Bauteil?
Für Bodenträger in Möbeln besteht ein eigenes Prüfverfahren; seine Ergebnisse gelten nur für die geprüften Bodenträger und dienen als Richtwert. Eine solche Prüfangabe gehört zu dieser Reihe ebenso wenig wie eine bauaufsichtliche Zulassung, eine Europäische Technische Bewertung oder eine Leistungserklärung für tragende Bauteile. Ebenso wenig tritt die Konsole in der Hebetechnik an, als Auftritt, als Stufe, als Haltegriff oder in einer Absturzsicherung.
Produktdetails
Produktidentifikation
| Artikelnummer | 68740000175 |
|---|---|
| EAN / GTIN | 4009146598170 |
| Produkttyp | Schwerlastkonsolen |
Bestimmungsgemäße Verwendung
Sicherheits- und Gebrauchshinweise
| Hersteller | SWG Schraubenwerk Gaisbach GmbH |
|---|---|
| Straße und Nummer | Am Bahnhof 50 |
| PLZ | 74638 |
| Ort | Waldenburg |
| Land | Deutschland |
| Elektronischer Kontakt | info@swg.de |

