Beschreibung
Die Siebhülse aus Kunststoff hält Verbundmörtel im Bohrloch, wenn der Stein hohl ist. Sie ist für die Anwendung von Verbundmörteln in Hochlochziegel, Kalksandlochstein und Hohlblockstein vorgesehen, zum Beispiel mit Anker- oder Gewindestangen. Die drei Ausführungen unterscheiden sich in Durchmesser und Länge.
Der Mörtel bleibt im Bohrloch statt in den Kammern
Ein Hochlochziegel besteht aus Stegen und Hohlkammern. Ohne Hülse kann flüssiger Mörtel in diese Kammern abfließen. Die Hülse wird in das Bohrloch gesteckt und vom Hülsengrund her mit Mörtel gefüllt. Beim Einsetzen der Stange drückt der Mörtel durch die Netzstruktur nach außen und verteilt sich gleichmäßig im Bohrloch. Den Halt bildet nicht die Hülse, sondern der Verbund aus Stahlteil, ausgehärtetem Mörtel und Mauerwerk.
Mit Hülse im Lochstein, ohne Hülse im Vollmaterial
Bei den zugehörigen Verbundmörteln ist die Montage ohne Hülse für Beton, Vollziegel, Kalksandvollstein und Klinker vorgesehen. Die Hülse gehört in Hochlochziegel, Kalksandlochstein und Hohlblockstein. Die Steinart entscheidet daher, ob sie gebraucht wird.
Reihenfolge und Handgriffe bei der Montage
Üblich ist zum Beispiel, das Bohrloch zweimal auszublasen, mit passender Stahlbürste zweimal zu bürsten und erneut zweimal auszublasen. Danach wird die Hülse bündig mit der Steinoberfläche eingesteckt und nicht gekürzt; die Länge gehört zur Auswahl. Das Anbauteil folgt erst nach der angegebenen Aushärtezeit. Maßgeblich ist die Anleitung des verwendeten Mörtelsystems; sie nennt auch Bohrerdurchmesser, Bohrlochtiefe und Zeiten.
Wo Siebhülsen üblicherweise gebraucht werden
Typisch sind Anbauteile aus Stahl an Wänden aus Lochsteinen, etwa im Metallbau, bei der Fassadenmontage und bei Sanierungen im Bestand. Auch Heimwerker, die Gewindestangen in Hochlochziegel einmörteln, arbeiten mit Hülsen.
Häufige Fragen
Trägt die Hülse das Anbauteil?
Nein, befestigt wird an der Anker- oder Gewindestange, nicht an der Hülse. Die Hülse hält den Mörtel im Bohrloch; die Verankerung entsteht aus Stahlteil, Mörtel und Mauerwerk. Welche Lasten ein System aufnimmt, steht in den Unterlagen des Mörtels.
Woran erkenne ich, dass ich eine Hülse brauche?
Am Stein: Hat er Hohlkammern, wie Hochlochziegel, Kalksandlochstein oder Hohlblockstein, gehört eine Hülse ins Bohrloch. Fällt der Bohrer beim Bohren ins Leere, deutet das auf Hohlkammern hin.
Welcher Mörtel und welche Stange gehören zur Hülse?
Das legt das Mörtelsystem fest. In dessen Unterlagen stehen die passende Hülsengröße, der Bohrerdurchmesser, die Bohrlochtiefe und der Stangendurchmesser. Vor der Bestellung lohnt der Abgleich mit dem gewählten Mörtel.
Was wird zusätzlich gebraucht?
Injektionsmörtel in der Kartusche und eine Anker- oder Gewindestange; beides gehört nicht zum Lieferumfang. Zum Reinigen des Bohrlochs kommen eine Stahlbürste und etwas zum Ausblasen hinzu.
Produktdetails
Produktidentifikation
| Artikelnummer | 90751216 |
|---|---|
| EAN / GTIN | 4009146524353 |
| Produkttyp | Siebhülsen |
Bestimmungsgemäße Verwendung
Sicherheits- und Gebrauchshinweise
| Hersteller | SWG Schraubenwerk Gaisbach GmbH |
|---|---|
| Straße und Nummer | Am Bahnhof 50 |
| PLZ | 74638 |
| Ort | Waldenburg |
| Land | Deutschland |
| Elektronischer Kontakt | info@swg.de |
Material / Zusammensetzung
| Material | Kunststoff |
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