Zugfeder mit Doppelöse, Federstahl, DIN 2097

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Sonderpreis€13,30

Beschreibung

Holt die Klappe in ihre Ruhelage zurück

Eine Klappe, die von selbst zufällt, ein Hebel, der nach dem Loslassen zurückkommt: Dahinter steckt oft eine Zugfeder. Auseinandergezogen wird sie in Richtung ihrer Achse, und die Kraft läuft über die Ösen an beiden Enden hinein. Im Ruhezustand liegen ihre Windungen eng aneinander, und zwar nicht lose: Beim Wickeln ist eine Vorspannung eingebracht worden. Diese muss zuerst überwunden werden, bevor sich der Federkörper überhaupt verlängert. Gruppentypisch arbeiten solche Federn in Rückstellmechanismen, Verschlüssen, Klappen sowie in Hebel- und Betätigungssystemen.

Zwei Abstände entscheiden über den Einbau

Maßgeblich sind der Abstand der beiden Befestigungspunkte im unbelasteten Zustand und ihr Abstand im betätigten Zustand; aus der Differenz zwischen freier Länge und vorgesehener Arbeitslänge ergibt sich, wie weit die Feder arbeiten soll. Dazu kommen die Ösen selbst: Deren Form und Weite müssen zu den Haken, Bolzen oder Stiften passen, in die sie eingehängt werden.

Was die Angaben aussagen

  • Doppelöse: Beide Enden tragen eine Öse, sodass die Feder an zwei Punkten eingehängt und nicht verschraubt wird.
  • Vorspannung und Federrate: Zwei getrennte Größen. Die Federrate beschreibt die Kraftänderung je Millimeter Weg, die Vorspannung den Kraftanteil, der schon vor der ersten Verlängerung im Spiel ist.
  • Federstahl mit 875 N/mm² zulässiger Schubspannung, Temperaturbereich bis 100 °C: Kennwerte dieser Reihe. Welche Kraft eine bestimmte Feder an einem bestimmten Arbeitspunkt aufbringt, folgt daraus nicht.

Häufige Fragen

Darf eine Zugfeder beliebig weit ausgezogen werden?

Nein. Über die Prüflänge hinaus sollte eine Verlängerung nur nach technischer Prüfung erfolgen. Zu weites Ausziehen kann bleibende Verformung, nachlassende Vorspannung oder Schäden an den Ösen nach sich ziehen; die größte zulässige Auszugslänge ist eine Kenngröße der jeweiligen Feder.

An welcher Stelle gibt eine Zugfeder zuerst nach?

Häufig im Übergang zwischen Federkörper und Ösen, wo die höchsten Beanspruchungen entstehen. Die Ösen sind eine Stelle statischer Beanspruchung, an der ein Bruch möglich ist. Bei dynamisch beanspruchten Zugfedern werden deshalb besondere Werkstoffe, Ösenformen und Oberflächenbehandlungen berücksichtigt.

Produktdetails

Produktidentifikation

Artikelnummer 5062062516
EAN / GTIN 4009146450560
Produkttyp Zugfedern

Material / Zusammensetzung

Material Federstahl

Technische Daten

Zulässige Schubspannung: 875 N/mm²
Temperaturbereich: bis 100 °C
Ausführung: mit Doppelöse

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